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Warum Benutzerfreundlichkeit so wichtig ist

Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Geld, um Besucher auf ihre Webseite zu holen. Sie vergessen dabei aber leider oft, dass es damit nicht getan ist. Denn die Maßnahmen sind nur dann sinnvoll, wenn der Besucher auch zum Kunden wird. Grund für den frühzeitigen Absprung eines Interessenten ist – neben langweiligen Inhalten, unprofessionellem Auftreten und Intransparenz – oft eine schlechte Benutzerführung. Der Kunde findet sich einfach nicht zurecht. Insbesondere Formulare bergen Hürden, die Internet-Laien nicht locker überspringen können. Doch auch andere Usability-Fehler vertreiben die Kunden.

Intuitive Benutzerführung

Benutzerfreundlichkeit bedeutet, dass der Kunde mit wenigen Klicks und ohne große Mühe ans Ziel gelangt. Die intuitive Benutzerführung macht es möglich. Die Seite sollte demnach so aufgebaut sein, dass der Kunde durch Kurztexte und Bilder (Teaser) direkt zum gesuchten Produkt oder zur gesuchten Dienstleistung gelangt.

Dateien, Links und neue Fenster

Wer sich nicht besonders gut mit dem Computer auskennt, der ist schnell überfordert, wenn er ein Wort anklickt und der Computer plötzlich verlangt, dass der Adobe Reader für das Lesen eines PDF-Dokuments heruntergeladen werden muss, oder die Installation eines Mediaplayers erforderlich ist, damit ein Video abgespielt werden kann. Kennzeichnen Sie Datei-Links also unbedingt als solche und erklären Sie vorab, welche Programme notwendig sind. Datei-Links sollten anders aussehen als gewöhnliche weiterführende Links, damit der Besucher nicht versehentlich mit vermeintlichen Problemen konfrontiert wird. Vermeiden Sie es auch, ständig neue Fenster öffnen zu lassen. Unerfahrene Besucher werden dadurch verwirrt und schließen einfach alles, um dem Chaos zu entfliehen.

Formulare

Auch die Formulare sollten unbedingt auf Benutzerfreundlichkeit überprüft werden. Hier ist nicht nur der Bestellvorgang gemeint. Allein die Anmeldung für einen Newsletter artet für Kunden häufig in Arbeit aus. Da soll der Besucher erklären, wie er auf die Webseite aufmerksam geworden ist, , welche Produktgruppen ihn interessieren, wann und wo er geboren ist, wo er wohnt und wie hoch das monatliche Haushaltseinkommen ist. Der Hintergrund ist natürlich die Datensammlung, aber wenn der Newsletter als Kundenbindung genutzt werden soll, sollte man sich hier schnell und unkompliziert anmelden können. E-Mail-Adresse und Name genügen vollkommen.

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